LJ Bogen

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Im Dienste der Menschheit

 

Der Beginn der COVID19- Pandemie war für uns alle eine schwierige Zeit, jedoch traf dies manche Berufsgruppen besonders hart. Für die Beteiligten der Gesundheits- und Sozialberufe gab es nicht nur soziale Beschränkungen und Maskenpflicht beim Einkauf, sie mussten oft unter massiv körperlich anstrengenden Bedingungen ihre Arbeit verrichten.

Beim Spotlight am 2.Juni erzählten uns der Pflegeassistent Martin Ilzer, die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Johanna Mandl, der Rettungssanitäter Klemens HEINZ und der Bestatter Martin Predota, wie sich ihr Arbeitsalltag durch diesen Virus veränderte. Während im Pflegeheim mit dem Besuchsverbot gekämpft werden musste, gab es im Krankenhaus Lieferengpässe bezüglich der persönlichen Schutzausrüstung für die Pflegekräfte. Anfangs herrschte große Unsicherheit auf der Station, da es viele neue Vorschriften und nur einen eingeschränkten Zugang zu COVID-Tests gab. Die freiwilligen sowie hauptberuflichen Rettungssanitäter und Rettungssanitäterinnen fuhren mit den infizierten Patientinnen und Patienten, die ins Krankenhaus mussten, und kamen dadurch sehr oft mit dem Virus in Kontakt. Auch im Bestattungswesen gab es neue Herausforderungen, da diese Berufsgruppe oft den Unmut der hinterblieben Angehörigen abfangen mussten. Denn zu dieser Zeit waren Verabschiedungen verboten oder durften nur im kleinen Rahmen stattfinden, was besonders für sehr gläubige Menschen schwierig war.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich für diese spannenden und informativen Vorträge sowie den Einsatz, der in dieser Zeit geleistet wurde, bedanken!

 


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